Schweden + Finnland 2020

10. Oktober 2020 Posted by admin

Moinsen,

seit Montag sind wir wieder zurück aus unserem Herbsturlaub 😉 .

Nachdem der geplante “große” Urlaub dieses Jahr ja leider nicht so geklappt hat, wie wir es uns vorgestellt haben (es sollte im Mai 3,5 Wochen nach Irland gehen, daraus wurden dann 2 Wochen in Niedersachsen 😉 ) haben wir die “gesparten” Urlaubstage jetzt nochmal zu knapp 3 Wochen zusammen gezogen und sind Mitte September in Richtung Schweden aufgebrochen.

Als grobe Reiseroute haben wir uns den Inlandsvägen (E45) ausgesucht und sind in den ersten Tagen bis nach Jokkmokk an den Polarkreis gefahren. Das Wetter meinte es gut mit uns und so konnten wir die traumhafte Landschaft im Herbst genießen.

Nahezu pünktlich zu unserer Ankunft in Lappland hat Finnland seine Grenzen geöffnet und da sind wir schnell über Gällivare und Haparanda nach Finnland rüber und in Richtung Süden gegondelt.

Unsere Route führte uns in die finnische Seenlandschaft auf eine kleine Rundreise über Joensuu, Savonlinna, Mikkeli und dann langsam über Jyväskylä wieder zurück.

Die Ruhe und die Einsamkeit in Finnland haben uns wirklich gut getan und wir konnten uns so richtig erholen.

In den letzten beiden Nächten hat uns Finnland sogar noch mit Polarlichtern überrascht, ein wirklich tolles Schauspiel.

Die Rücktour führte uns dann wieder über Haparanda nach Schweden, dort sind wir die E4 entlang der Ostseeküste runter bis Gävle. Von dort ging es nochmal auf einen kleinen Abstecher ins Landesinnere und über Malung und Karlstad wieder zurück in den Süden 😉 .

Insgesamt sind wir rd. 6.500 km gefahren und bis auf eine kleine Panne (Undichtigkeit zwischen Ölkühler und Flansch), die wir direkt vor Ort reparieren konnten, ist der Bus super gelaufen.

Wir haben die meisten Nächte des Urlaubs in freier Natur verbracht und insgesamt nur 3 Campingplätze angesteuert, um mal ausgiebig zu duschen, Wasser aufzufüllen und die Bordbatterie richtig voll zu laden.

Finnland im Herbst mit den bunten Bäumen hat uns ausgesprochen gut gefallen und auch der Norden Schwedens ist wirklich ein tolles Reiseziel. Wir haben Rentiere und Elche gesehen und durften an zwei Nächten Polarlichter bestaunen. Alles in allem ein absolut perfekter Urlaub.

Wir haben natürlich wieder ein paar Fotos mitgebracht und hoffen diese vermitteln einen Eindruck von der Atmosphäre und dem Farbenspiel des herbstlichen Skandinaviens.

…und nochmal Dänemark

1. September 2020 Posted by admin

Moinsen,

ein weiterer freier Samstag stand an und den haben wir natürlich sofort genutzt und sind am vergangenen Freitag direkt wieder rüber nach Dänemark.

Schnell den Bus gepackt und rauf auf die Insel Als auf einen sehr schönen Campingplatz in der Nähe von Nordborg mit traumhaftem Blick auf die Ostsee.

Am Samstag sind wir dann mit der Fähre rüber nach Fyn und dort ein paar km gemütlich über die Insel gegondelt.

Am Nachmittag hat es uns dann auf einen Wohnmobilstellplatz am Hafen von Fjaelleboren verschlagen, wo wir das herrliche Wetter genießen konnten.

Ein langes WE in DK

23. August 2020 Posted by admin

Moinsen,

endlich hatte meine Frau mal wieder ein langes Wochenende frei, und wir konnten für drei Nächte nach Dänemark!

Donnerstag nachmittag ging es los auf einen Campingplatz bei Kolding. Nach einem recht regnerischen Abend zogen die Wolken aber am nächsten Tag davon und wir konnten gemütlich mit dem Bus durch die Landschaft tingeln.

Am Freitag sind wir unseren guten Freunden, Nils und Susanne, entgegen gefahren (die beiden waren auf dem Rückweg Ihres Urlaubes in Norwegen), getroffen haben wir uns auf einem traumhaften Stellplatz bei Udbyhoj.

Am Samstag sind wir dann nur ein paar Kilometer an der Ostseeküste entlang und schnell auf einen schönen Platz in Bonnerup, wo wir die Sonne und den Samstag genoßen haben.

Es ist eine Wohltat einfach mal raus zu kommen und die Vorfreude auf unseren Urlaub steigt… hoffentlich kommen wir dieses Jahr nochmal vernünftig aus Deutschland raus… wir werden sehen.

Einmal Siegen und zurück…

17. August 2020 Posted by admin

Moinsen,

was war das für ein Wochenende… ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll, vielleicht mit der Frage: Benzin und Diesel, wie passt das zusammen?

Spoiler: Es passt!!!

So lange wie wir VW-Bus fahren, so lange kenne ich Dirk aus dem forumvwbus. Was mir immer aufgefallen ist, sind die erstklassigen Fotos und die Textbeiträge, die Dirk verfasst und seit geraumer Zeit auch auf seiner Homepage veröffentlicht.

Und so schrieb man sich gegenseitig in den Jahren immer häufiger und es wurde Zeit für ein Kennenlernen. Da ich in diesem Jahr ohnehin viel zu wenige Kilometer mit Dumbo gefahren bin, haben wir verabredet, dass ich mich mal auf den Weg zu Dirk nach Siegen mache… und gesagt getan, am Freitag ging es auf die rd. 550 km lange Fahrt.

Ich mache es jetzt hier kurz und verweise auf den Beitrag von Dirk, der das Wochenende (wieder einmal erstklassig) in Bild und Wort beschreibt, besser kann ich es definitiv nicht.

Von mir an dieser Stelle nur soviel: jeder km Autobahn bei teilweise 35 Grad hat sich gelohnt und es wurde ein tolles Wochenende mit einem tollen Menschen und zwei 😉 tollen Bussen.

Die Vorahnung hat also gepasst, Benzin und Diesel (so unterschiedlich und doch so ähnlich) passen zusammen.

Ein riesengroßer Dank an Dirk, der das gesamte Wochenende perfekt geplant hat und mir tolle Einblicke in seine Heimat und einen kleinen Einblick ins Private gewährt hat.

Erlebnisse dieser Art hinterlassen bleibende Eindrücke… noch ein paar Impressionen von dem Wochenende findet Ihr wie immer bei den Fotos. Viel Spaß beim Ansehen.

Neue Schrauberhilfe: VW T3 Bremse hinten erneuern

9. August 2020 Posted by admin

Moinsen,

Freitag und gestern habe ich mal die hintere Bremse bei unserem Dumbo erneuert und die Arbeiten für die Nachwelt dokumentiert.

Ein kleiner Hinweis muss jedoch sein: Arbeiten an der Bremse sollte man nur ausführen, wenn man sich der Gefahren bewusst ist, also bitte gefährdet nicht Euch und /oder andere Verkehrsteilnehmer und führt die Arbeiten nur aus, wenn Ihr sie Euch auch zutraut, Danke.

Hier geht es direkt zur Schrauberhilfe.

Wochenende in DK

5. August 2020 Posted by admin

Moinsen,

endlich ging es mal wieder für ein Wochenende mit dem Bus los.

Für ein lange überfälliges Treffen mit einem guten Kumpel ging es am Freitag nach Dänemark rüber. Nach einer Nacht direkt an der Nordsee sind wir am Samstag auf den Autostrand nach Römö, wo wir noch erfreulichen Besuch bekommen haben 😉 .

Am Abend haben wir uns dann mit den drei Bussen auf einen Womo-Stellplatz verkrümelt und den Grill angefeuert.

Es wurde echt mal wieder Zeit unterwegs zu sein und das kleine “Bustreffen” hat riesig Spaß gemacht.

Dumbo – verstärkte Kupplung (äh nein, Druckplatte ) eingebaut

25. Juli 2020 Posted by admin

Moinsen,

tja, der Einbau des Ladeluftkühlers war wohl erfolgreich, denn am letzten Wochenende auf der ersten Testtour in unsere alte Heimat (ca. 400 km Wegstrecke) rutschte die Kupplung leider im Drehmomentmaximum im 4. und 5. Gang…

Schwungscheibe, Kupplung und Druckplatte hatten ja gerade erst rd. 25 tkm drauf, also war klar: zu viel Leistung 😉

Also haben wir uns das “verstärkte” Kupplungsset von der Busschmiede bestellt. Geliefert wurde eine Druckplatte von Sachs Racing Performance, bei der das Federpaket deutlich schwerer zu bewegen ist (merkt man jetzt auch im Kupplungspedal). Im Karton ebenfalls enthalten war ein Ausrücklager von Sachs… allerdings leider das Standardteil (wie man anhand der Teilenummer schnell herausfinden konnte). Auf der Kupplung war die Teilenummer weggefräst und mit grüner Farbe übermalt… ein Abgleich mit der Standard-Kupplung (war bereits vorher bei uns verbaut) erbrachte keine Unterschiede. Federpakete, Belagstärke, Aufbau, alles identisch. Außerdem war auch keine Beschriftung von Sachs Racing Performance auf der Kupplung. Die Racing Performance Kupplung ist auch schon länger bei Sachs nicht mehr lieferbar, das verstärkte Ausrücklager hingegen schon.

Warum nun die Teilenummer auf der Kupplung weggefräst wurde ist unklar und ob es sich nun um eine Standardkupplung handelt bleibt im Ungewissen. Ich für meinen Teil gehe davon aus, dass außer der Druckplatte Standardteile im Set sind (beim Ausrücklager ist es eindeutig, bei der Kupplung bleibt es nur meine Vermutung).

Kauft man sich die Teile einzeln, kommt man auf rd. 290 € (215 € für die Performance Druckplatte, 15 € für das Standard Ausrücklager und 60 € für die Standard Kupplung), was ein deutlicher Preisunterschied zu den 388 € von der Busschmiede sind. Ob man das so macht, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

Nun ja, lange Rede kurzer Sinn, ich hab mir das Set nun eingebaut und zumindest auf den ersten Testkilometern rutscht nun nichts mehr…

…und noch als kleine Info am Rande: man kann mit ein paar Hilfskonstruktionen eine Getriebe auch alleine einbauen 😉 …

Dumbo – Wllk eingebaut

13. Juli 2020 Posted by admin

Moinsen,

nachdem der im letzten Jahr eingebaute AAZ seinen Dienst ganz ordentlich in unserem Camper verrichtet, wurde es nun Zeit den geplanten Wasser-Ladeluftkühler einzubauen 😉 .

Zum Einsatz ist ein LLK aus dem VW T6 oder Crafter (2.0 TDI) und ein Wasser Zusatzkühler aus dem VW Touareg 7l gekommen. Der LLK passt ganz gut an die Motorschräge und der Kühler lässt sich (zumindest mit den runden Scheinwerfern) auch ganz passabel einbauen. Beim LLK muss man auf einer Seite die Luftführung drehen, dafür einfach die Haltenasen aufbiegen, die Plastikführung rausnehmen und umdrehen, anschließend die Nasen wieder zubiegen.

Für den Umbau benötigt man dann natürlich noch diversen Kleinkram: Kühlerschlauch ca. 10 m in 16 mm ID, Bosch Zusatzwasserpumpe, Schellen, Ausgleichsbehälter (da haben wir einen kleinen von Polini aus dem Rollerbereich genommen), T-Stücke und Verbinder (8 mm Kühlerwasserschlauch für den Ausgleichsbehälter), Ladeluftschläuche und Rohre (51 mm Durchmesser, bei unserer Einbauposition 2 Verbinder, 1 Rohr 30 cm, 2 Rohre 15 cm, 2 Reduzierbögen 90 Grad von 63 auf 51 mm, 2 Bögen 45 Grad, 2 Bögen 90 Grad), Schlauchschellen und noch ein bisschen Kleinkram (z.B. 12 Volt Relais und Kabel für die Wasserpumpe, Kabelbinder, etc.).

Wir haben den originalen Schlauch an der “Ansaugbrücke” beibehalten und um 90 Grad gedreht, dann kann man direkt daran mit den Rohren und Bögen aus dem Zubehör anschließen. Das hat auch den Vorteil, dass man jederzeit den Schlauch wieder direkt an den Turbolader anschließen und damit den LLK außer Betrieb nehmen kann (z.B. bei einem Defekt im Urlaub oder so 😉 ).

Die Wasserpumpe wird über ein 12 V Relais gespeist und über die Leitung des Abstellers der Dieselpumpe angesteuert.

Den Ladedruck haben wir am Wastegate auf jetzt gemessene 0,9 bar gedreht, die Fördermenge wurde durch eindrehen der Mengenschraube um ca. 0,75 Umdrehungen erhöht. Zusätzlich haben wir den Anschlag des LDA-Hebels etwas eingekürzt. Das Überdruckventil haben wir etwas zugedreht (bei den diversen Testfahrten hat das Ventil bei ca. 0,9 bar geöffnet, nach dem “Zudrehen” hatten wir dann ca. 1,1 bar Ladedruck, diesen haben wir dann am Wastegate wieder runter geregelt.

Gekostet hat der ganze Spaß so rd. 800 € (LLK 150, Kühler 150, Pumpe 50, Luftschläuche 180, Kühlwasserkram 200, Elektrik 20, Kleinkram 50).

Ergebnis der Aktion ist Kraft!!! 😉 . Der AAZ hat jetzt in so ziemlich allen Lastzuständen von 1300 U/min bis nach oben ganz ordentlich Dampf… ab knapp 2000 U/min liegen die vollen 0,9 bar Ladedruck an und mit dem AAP-Getriebe fährt man den Bus jetzt völlig entspannt. Durch die Ortschaft mit 50 im 5. Gang rollen lassen und am Ortsausgang einfach rausbeschleunigen… ein Traum 😉 . Ich denke für unsere Urlaubstouren durch z.B. Norwegen ein absulter Gewinn an Fahrkomfort.

Der Wasserkühler bleibt kühl, so wie er soll und die Auslassseite des LLK´s hat in etwa Umgebungstemperatur (gemessen haben wir noch nicht, aber mehr als 30-35 Grad werden es nicht sein).

Ein großer Dank geht an Nils, der mir immer mit Rat und Tat (und natürlich auch mit Messequipment und einer Hebebühne) zur Seite stand!!!

Noch einige Fotos vom Einbau (und auch von den Eigenbauhalterungen für den LLK) findet Ihr hier, viel Spaß beim ansehen.

Dumbo – Rostbeseitigung

14. Juni 2020 Posted by admin

Moinsen,

tja, wenn man einmal anfängt… oder auch: rust never sleeps 😉 .

Vor 12 Jahren, als wir Dumbo aufgebaut haben, war an den Stellen schon leichter Rostansatz vorhanden. Damals haben wir an den Stellen nicht viel gemacht, und lediglich den vorh. Rost etwas beseitigt und anschließend mit etwas Lack und Unterbodenschutz behandelt. Jetzt wurde es Zeit mal wieder nachzusehen und eigentlich hatte ich schlimmeres erwartet.

Neben den üblichen Stellen an den Gurtaufnahmen kam allerdings auf der Beifahrerseite auch noch eine etwas unschöne Fugendurchrostung zum vorschein.

Naja, also schnell ein paar Bleche bestellt und die Stellen mal etwas vernünftiger repariert.

Wobei wohl mal irgendwann die kompletten Rückwände der Sitzkästen dran sind (die Reparaturbleche für die Mulden der Ausgleichsbehälteraufnahme sind echt mies).

Auf jeden Fall lohnt sich immer mal wieder der Blick an die kritischen Stellen, ist halt ein 30 Jahre altes Auto 😉 .

Noch ein paar Bilder aus dem Gruselkabinett und von der Reparatur findet Ihr hier.

Irland-Ersatz-Urlaub in Niedersachsen

6. Juni 2020 Posted by admin

Moinsen,

tja, eigentlich war für den 1. Mai eine Fähre nach Irland gebucht und es sollte drei volle Wochen auf den Wild Atlantic Way gehen… aus den bekannten Gründen (Corona) wurde daraus leider nichts…

Wir haben aber von der Fährgesellschaft den vollen Betrag als Gutschrift bekommen und werden diese Reise auf das nächste Jahr verschieben… und aufgeschoben ist ja schließlich nicht aufgehoben 😉 .

Von den drei Wochen Urlaub konnten wir dann die erste Woche noch streichen und in den Herbst verschieben und welch ein Glück, pünktlich zum 11.5. machten in Niedersachsen die Campingplätze wieder auf, also ging es direkt los in den Harz.

Die erste Woche haben wir uns also von Clausthal-Zellerfeld und Bad Harzburg über Goslar bis nach Thale den Harz angesehen und fanden es wirklich toll.

In der zweiten Woche sind war dann in Niedersachsen, vorwiegend im Bereich der Lüneburger Heide und der Südheide, unterwegs gewesen.

Neben dem deutschen Panzermuseum haben wir uns das ein oder andere Kloster, das Hermannsdenkmal, das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica, die Kaiserpfalz in Goslar und die Stabkirche in Hahnenklee angesehen.

Die Campingplätze hatten wir uns vorher alle rausgesucht und dabei ein glückliches Händchen bewiesen… wir wussten gar nicht, dass man solch “alternative” und schöne Campingplätze in Deutschland finden kann (kaum Dauercamper und nicht alles in Reih und Glied 😉 )

Natürlich ist ein Urlaub in Niedersachsen nicht vergleichbar mit Irland und unseren sonst üblichen Touren, aber wir waren froh überhaupt raus zu kommen und wieder mit dem Bus unterwegs sein zu können. Dass Deutschland seine schönen Ecken hat war uns durchaus bekannt und in Anbetracht der Lage haben wir für uns das beste aus der Situation gemacht und einen schönen und entspannten Urlaub verbracht.

Wie immer haben wir natürlich ein paar Fotos mitgebracht, wer möchte kann sich diese hier ansehen.

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